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In Deutschland! 20 % der 3 bis 17 Jährigen haben psychische Störungen!

26. Januar 2016, Margarete M. Menzel - Alle Kategorien, Bildungssystem und seine Krankheiten

Die Zahl der psychischen Störungen bei Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren steigt. Hier in Deutschland sind ein Fünftel (20 %) der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 davon betroffen!!!

 

Die Legasthenie und das ADS werden deshalb mit zu den psychischen Störungen von Kindern gezählt, weil diese Phänome, wenn sie als Krankheit eingestuft sind, durch Krankenkassen und staatliche Förderungen „unterstützbar“ werden.

 

Für mich sind die Legasthenie und das ADS Produkte eines Schulsystems mit homogenen Klassen. Die Altersgleichheit schürt Konkurrenz, Zeitdruck im Lernen, Missachtung des Anderen.

 

Und so werden in dieser Gesellschaft aus den Kindern, die in diesem System nicht lernen LERNEN können: Außenseiter, Lernverweigerer, Unruhestifter … Kinder, die nicht lesen und schreiben können, nicht rechnen können, die aus lauter Verzweiflung darüber im Unterricht träumen und sich in eine bessere Welt hineindenken ….

 

…. die, die nicht mehr in „das System“ passen.

 

Wenn alle Kinder ihr individuelles Lernen LERNEN können, dann haben wir eine wirkliche Gleichberechtigung für alle Kinder geschaffen.

Und das sollte das Ziel sein. Für alle Kinder.

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Evolutionär betrachtet hat man Erfolg, wenn man die angelegten Fähigkeiten optimal nutzen kann, also den eigenen inneren Plan leben kann.

18. Januar 2016, Margarete M. Menzel - Alle Kategorien, Lernen: optimal für Legastheniker/ADSler, Lernen: in der EIGENEN Zeit

In der Hirnforschung hat man herausgefunden, dass das erfolgreichste Lernmodell der Evolution für Kinder dann umgesetzt ist: wenn sie in altersgemischten, jahrgangsübergreifenden Lerngruppen lernen. Kinder können so miteinander spielend die Welt entdecken, Unterschiedlichkeit kennen und wertschätzen lernen, sie lernen außerhalb von Konkurrenz und haben dadurch Zeit, ihre eigene Lernfähigkeit auszubilden. Das macht jedes Kind, das so lernen kann, erfolgreich.

 

In altersgleichen Klassen passiert vor allem eines: Die Kinder müssen, um sich ihrer eigenen Subjekthaftigkeit überhaupt bewusst zu werden, miteinander in Konkurrenz treten. Kinder lernen so Konkurrenzdenken und mit dem Ellbogen über anderen herzufallen.

 

Fragen wir die Kinder aus unseren altersgleichen Klassen : warum gehst du in die Schule?

Die Antwort der Kinder: weil ich muss!

 

Fragt man Kinder aus Schulen mit altersgemischten, jahrgangsübergreifenden Lerngruppen: warum gehst du in die Schule?

Ist die Antwort der Kinder: weil ich die Welt retten will. Oder noch häufiger: weil wir die Welt retten wollen.

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An der Zeit zerren!!!

04. Dezember 2015, Margarete M. Menzel - Alle Kategorien, Lernen: in der EIGENEN Zeit

Das kennen wir alle!
Die Adventszeit ist hier in unserer Geschenke- und FestivitätenOrientierten Welt zu einer besonders hektischen Zeit geworden.
„Alle“ wollen „was von einem“! Die, die „wollen“ und die, die „sollen“ sind gleichermaßen gehetzt.
Ein Kind, das aus seiner LernZeit gezerrt wird, fühlt sich auch gehetzt.
-> Aussagen wie -> Bist du jetzt fertig! So lange braucht sonst niemand! Träum nicht! Was brauchst du lange dafür! USW!!!
-> schieben das Kind aus der eigenen Zeit.
Außerhalb der eigenen Zeit fühlt das Kind/der Mensch sich unwohl – außerhalb der eigenen Zeit ist ein Kind/ein Mensch NICHT in der Lage, seinem „inneren Plan“ (wie Maria Montessori es nennt) zu folgen.
Lernen in der eigenen Zeit! DAS ist die Grundlage für erfolgreiches Lernen!
UND aus der Kenntnis der eigenen Zeit heraus, einem ANDEREN mit dessen Zeit zu begegnen, wird dann möglich!

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Maria Montessori hat immer wieder davon gesprochen, dass es nur einen Menschen gibt, der wirklich weiß, was das Kind braucht, und dass ist das Kind selbst. Sie spricht davon, dass Kinder ihren eigenen Plan in sich tragen, und man braucht sie nur vorsicht

25. November 2015, Margarete M. Menzel - Alle Kategorien, Lernen: optimal für Legastheniker/ADSler, Lernen: in der EIGENEN Zeit

-> Oder anders gesagt, ein Kind in seiner „eigenen Zeit“ zu begleiten

Ein Beispiel:
Einem 2jährigen Jungen, der mit anderen, größeren Kindern über eine Mauer laufen wollte, hatte ich zuerst geholfen, in dem ich ihn an der Hand hielt. Dann wurde die Mauer immer höher und ich musste eine Entscheidung treffen: gebe ich dem Jungen die von ihm gewünschte Erfahrung -> über die Mauer zu laufen ODER gehe ich auf Sicherheit, und hebe ihn von der Mauer, als ich ihn noch hätte herunterheben können.
Ich vertraute auf die mir bekannte Fähigkeit der Kinder, dass sie sich eigentlich nicht selber schaden, weil sie leben wollen …
Obwohl mir mein Herz schwer wurde, ließ ich den Jungen über eine 2,5 Meter hohe Mauer weiter gehen und sicherte ihn alleine mit dem Hinweis: „Geh’ in deiner eigenen Zeit“, ab.
Durch den Jungen ging ein ganz leichter Ruck und er entkoppelte sich dabei quasi von der „Zeit“ der anderen und ging so etwas von sicher über diese Mauer, dass ich froh war, ihm diese Erfahrung ermöglicht zu haben. (Mein Herz raste und Tausend Notfallpläne jagten durch meinen Kopf, während der Junge außerhalb meiner Reichweite über die Mauer lief.)
Wir beide hatten es geschafft, der 2-Jährige eine 2,5 m hohe Mauer alleine zu gehen und ich, ihm zuzutrauen, dass er es schafft.

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WorkShop-Leitung

Margarete Menzel

info(at)stadtindianer-verlag.de

 

 

Wer schreibt hier?

Mein Name ist Margarete Menzel und ich schreibe hier über: Fortschritte und Rückschritte der Menschen auf dem Weg in die Gleichberechtigung für alle Menschen.

Es sind Berichte, im Kleinen und Großen, über Schritte, vorwärts und rückwärts, der Begegnungen auf Augenhöhe, international, zwischen Menschen und Menschen – und – Menschen und Umwelt.

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