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Gefiltert nach Kategorie Lernen: optimal für Legastheniker/ADSler Filter zurücksetzen

Evolutionär betrachtet hat man Erfolg, wenn man die angelegten Fähigkeiten optimal nutzen kann, also den eigenen inneren Plan leben kann.

18. Januar 2016, Margarete M. Menzel - Alle Kategorien, Lernen: optimal für Legastheniker/ADSler, Lernen: in der EIGENEN Zeit

In der Hirnforschung hat man herausgefunden, dass das erfolgreichste Lernmodell der Evolution für Kinder dann umgesetzt ist: wenn sie in altersgemischten, jahrgangsübergreifenden Lerngruppen lernen. Kinder können so miteinander spielend die Welt entdecken, Unterschiedlichkeit kennen und wertschätzen lernen, sie lernen außerhalb von Konkurrenz und haben dadurch Zeit, ihre eigene Lernfähigkeit auszubilden. Das macht jedes Kind, das so lernen kann, erfolgreich.

 

In altersgleichen Klassen passiert vor allem eines: Die Kinder müssen, um sich ihrer eigenen Subjekthaftigkeit überhaupt bewusst zu werden, miteinander in Konkurrenz treten. Kinder lernen so Konkurrenzdenken und mit dem Ellbogen über anderen herzufallen.

 

Fragen wir die Kinder aus unseren altersgleichen Klassen : warum gehst du in die Schule?

Die Antwort der Kinder: weil ich muss!

 

Fragt man Kinder aus Schulen mit altersgemischten, jahrgangsübergreifenden Lerngruppen: warum gehst du in die Schule?

Ist die Antwort der Kinder: weil ich die Welt retten will. Oder noch häufiger: weil wir die Welt retten wollen.

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Maria Montessori hat immer wieder davon gesprochen, dass es nur einen Menschen gibt, der wirklich weiß, was das Kind braucht, und dass ist das Kind selbst. Sie spricht davon, dass Kinder ihren eigenen Plan in sich tragen, und man braucht sie nur vorsicht

25. November 2015, Margarete M. Menzel - Alle Kategorien, Lernen: optimal für Legastheniker/ADSler, Lernen: in der EIGENEN Zeit

-> Oder anders gesagt, ein Kind in seiner „eigenen Zeit“ zu begleiten

Ein Beispiel:
Einem 2jährigen Jungen, der mit anderen, größeren Kindern über eine Mauer laufen wollte, hatte ich zuerst geholfen, in dem ich ihn an der Hand hielt. Dann wurde die Mauer immer höher und ich musste eine Entscheidung treffen: gebe ich dem Jungen die von ihm gewünschte Erfahrung -> über die Mauer zu laufen ODER gehe ich auf Sicherheit, und hebe ihn von der Mauer, als ich ihn noch hätte herunterheben können.
Ich vertraute auf die mir bekannte Fähigkeit der Kinder, dass sie sich eigentlich nicht selber schaden, weil sie leben wollen …
Obwohl mir mein Herz schwer wurde, ließ ich den Jungen über eine 2,5 Meter hohe Mauer weiter gehen und sicherte ihn alleine mit dem Hinweis: „Geh’ in deiner eigenen Zeit“, ab.
Durch den Jungen ging ein ganz leichter Ruck und er entkoppelte sich dabei quasi von der „Zeit“ der anderen und ging so etwas von sicher über diese Mauer, dass ich froh war, ihm diese Erfahrung ermöglicht zu haben. (Mein Herz raste und Tausend Notfallpläne jagten durch meinen Kopf, während der Junge außerhalb meiner Reichweite über die Mauer lief.)
Wir beide hatten es geschafft, der 2-Jährige eine 2,5 m hohe Mauer alleine zu gehen und ich, ihm zuzutrauen, dass er es schafft.

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2D-Zeichen sind nur dann sinnvoll, wenn man den Bezug zu einer Realität herstellen kann!

04. November 2015, Margarete M. Menzel - Alle Kategorien, Lernen: optimal für Legastheniker/ADSler

Diese mit Hieroglyphen in Spiralform beschriebenen Tonscheibe ist eine „Original Replik“ aus dem damaligen bronzezeitlichen (2200 bis 800 v.u.Z.) PHAISTOS auf Kreta.
Die Hieroglyphen sind bis jetzt noch nicht entschlüsselt!

So wie die Wissenschaftler, diese Hieroglyphen betreffend, keinen Bezug zu einer Realität herstellen können - also in ihrem Gehirn ist eine große, verständnislose Leere der Botschaft dieser Tonscheibe betreffend - so kann ein stark dreidimensional Denkender manchmal keinen Bezug zwischen einem Wort das er sieht oder hört und einer Realität herstellen – er hat dann an dieser Stelle des Hörens/Sehens ein NICHTS beim DENKEN.

Wichtig ist, dass ein stark 3D-Denkender die Strategie lernt, aus einem gehörten Wort und einem gesehenen Wort ein inneres Bild zu kreieren. Erst dann kann er mit dem was er hört und sieht -> also mit einem INHALT DENKEN.

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Legasthenie ist EIN Phänomen und KEINE Krankheit.

03. November 2015, Margarete M. Menzel - Alle Kategorien, Legasthenie/ADS und Kreativität, Lernen: optimal für Legastheniker/ADSler

Meine weitest zurückliegende Erinnerung: ich war noch keine 2 Jahre und mein Vater erklärte mir, wie ich es vermeide, mir die Finger in einer sich schließenden Tür zu klemmen.

Ich konnte kaum sprechen, doch ich erinnere mich heute noch, was mein Vater mir damals gesagt hat.

Ein Mensch kann nur sprechen lernen, wenn er vorher das, was er als gesprochen hört, VERSTEHEN kann, d.h. in seiner Hörerinnerung gespeichert hat.

Ein Mensch kann nur schreiben lernen, wenn er das Wortbild schon einmal gesehen hat, d.h. in seiner Bilderinnerung gespeichert ist.

Wenn ein Mensch diese Vorgänge mit Einschränkung ausbildet, dann ist er NICHT krank, sondern hat nur NICHT gelernt, für das Sprechen seine Hörerinnerung und für das Schreiben seine Bilderinnerung abzurufen.

Bitte, wenn ein Mensch (und Kinder sind Menschen) dich fragt: „Wie wird das geschrieben?“ Antworte NIE: „So wie man spricht.“ <- damit aktiviert er seine Hörerinnerung. Wie soll man hören können, das Vogel NICHT mit „F“ geschrieben wird???!
Antworte ihm so, dass er seine Bilderinnerung aktivieren kann, wie z.B. -> „Kannst du dich erinnern, wie es aussieht? Wenn nicht, dann zeige ich dir, wie es aussieht. Und dann schaust du es dir in Ruhe an.“ Und dann bitte wirklich in Ruhe!!

Klingt erst einmal aufwendig, doch nur ein Mensch, der sich an ein Wortbild richtig erinnern kann, kann dies auch richtig schreiben.

Ich möchte mit dazu beitragen, dass wir auf die Fähigkeiten schauen, deshalb versuche ich so kurz wie möglich und doch aussagekräftig die Denk-und AuffassungsStruktur dieser neuzeitlichen „Jäger“, der stark 3D-Denkenden (Legastheniker und ADSler) zu beschreiben.

Bitte gebt mir ein Feedback, wenn ich nicht klar genug bin.
Ich bin „Jägerin“ (und Ex-Legasthenikerin und Ex-ADSlerin) und neige, wie die meisten dieser Menschen dazu, in „Überschriften“ zu sprechen und zu schreiben.

Wer ganz ungeduldig ist, kann mein Buch lesen, in dem habe ich ausführlich und aufeinander aufbauend die Denk-und AuffassungsStruktur dieser neuzeitlichen Jäger (Legastheniker und ADSler) beschrieben.

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Sprechen - und Lesen - und SchreibenLernen mit einer starken 3D-Fähigkeit ist Lernen von 3D zu 2D und 2D zu 3D.

29. Oktober 2015, Margarete M. Menzel - Alle Kategorien, Lernen: optimal für Legastheniker/ADSler

Sprache, gesprochen oder geschrieben ist zweidimensional. Es fängt an einem Punkt an, setzt sich linear fort und endet an einem anderen Punkt.

Ab heute, spreche ich hier im Blog nur noch aus der Perspektive der Fähigkeiten.
Die Menschen mit einer starken 3D-Fähigkeit (LeseRechtschreibSchwäche (LRS) oder Legasthenie oder ADS /ADHS) nenne ich Jäger.
Die Menschen mit einer starken 2D-Fähigkeit nenne ich Farmer (Menschen die sehr gut im Detail Dinge tun können, Menschen mit viel Geduld für lineare Abläufe) nenne ich Farmer.

Jäger sind die stark ausgeprägten 3D-ler und Farmer sind die stark ausgeprägten 2D-ler.

Wenn ich weiß, das Sprache und Lesen und Schreiben zweidimensional ist, dann liegt es in der Natur der Sache, dass Farmer (2D-ler) leichter Sprache/Lesen/Schreiben/stillsitzen umsetzen können als Jäger (3D-ler).

Wenn ich einen Jäger in 2D-Tätigkeiten schulen (Sprache/Lesen/Schreiben/stillsitzen ) will, dann muss ich ihm seine Zeit einräumen, die er braucht, von seinem 3D-Denkmuster eine 2D-Denkstruktur auszubilden und umgekehrt, von einer 2D-Denkstruktur wieder in sein 3D-Denkmuster zu kommen.

Life is simple, but never easy.

Da sich bis in die heutige Zeit so einiges “verzettelt” hat, werde ich einiges an Erklärungen und Beispielen brauchen, das ganze wieder „aufzudröseln“.

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WorkShop-Leitung

Margarete Menzel

info(at)stadtindianer-verlag.de

 

 

Wer schreibt hier?

Mein Name ist Margarete Menzel und ich schreibe hier über: Fortschritte und Rückschritte der Menschen auf dem Weg in die Gleichberechtigung für alle Menschen.

Es sind Berichte, im Kleinen und Großen, über Schritte, vorwärts und rückwärts, der Begegnungen auf Augenhöhe, international, zwischen Menschen und Menschen – und – Menschen und Umwelt.

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