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Kinderrechte – Kindergehirne

Avatar of Margarete M. Menzel Margarete M. Menzel - 26. April 2016 - Alle Kategorien, Kinderrechte, Die Theorie des Lernens X/X, Legasthenie/ADS und Kreativität, Bildungssystem und seine Krankheiten

Ein Kinderhirn kann alles das, was ein menschliches Gehirn kann, nur leichter.

Das wurde auch schon von der Hirnforschung belegt:

Das Gehirn erkennt das Neue und legt von dem Neuen eine Repräsentation des äußeren Neuen im Gehirn als innere Entsprechung ab. Dann erkennt das Gehirn weiter Neues und legt wieder eine Repräsentation ab und verknüpft es mit den bereits abgelegten Repräsentationen. Je mehr Neues hinzukommt umso mehr Repräsentationen entstehen und um so mehr wird zwischen den Repräsentationen verknüpft.

Kinderhirne sind besonders empfänglich für alles Neue. Sie speichern ungefiltert alle neuen Erfahrungen ab. Mit den gemachten Erfahrungen treffen sie Entscheidungen, d.h. sie richten sich mit ihrem Erfahrungsschatz auf ihre Umgebung hin aus.

Begegnen wir einem Kind, dass wir als „auffällig“ bezeichnen würden, dann können wir davon ausgehen, dass dieses Kind Erfahrungen gemacht hat, die es darin bestätigen, dass sein „auffälliges“ Verhalten in seiner Umgebung anerkannt ist/war und sein Überleben sichert/sicherte.

Zum Beispiel: Ein VorKindergartenKind turnt überall herum und ist immer weit vorn und die Eltern sind begeistert und loben es ganz doll. Das Kind hat gelernt <überall herum turnen und immer ganz vorn sein> sichert mir die Anerkennung meiner Eltern und dies sichert mir mein Überleben.

Jetzt ist dieses so niedlich aufgeweckte Kind im Kindergarten. Hier geht es auch ums Überleben. Dann ist da auch noch die Konkurrenz der anderen Kinder. Das Kind strengt sich jetzt besonders an mit dem Gelernten <überall herum turnen und immer ganz vorn sein>. Doch hier gelten andere Regeln. Die Regeln der Gruppe. Das Kind wird an das Erlernen der GruppenRegeln mit seinen bereits gemachten Erfahrungen herangehen….. und genau hier braucht es die Hilfe der Gesellschaft.

Mikrobiologisch ist nachgewiesen: Vor 100.000 Jahren war der biologische, evolutionäre Prozess des menschlichen Gehirns beendet.

Alles was danach an Entwicklung stattfand, war NICHT mehr genetischer Natur sondern gesellschaftlicher Natur: erworbenes Wissen, weitergegeben von Generation zu Generation.

Bis zum heutigen Tag…

Mit der aufkommenden Psychoanalyse wurde darüber diskutiert und gestritten, ob das Denken, Fühlen und Handeln des Menschen vom angeborenen Verhaltensprogramm oder von den gemachten Erfahrungen bestimmt werden.!?.

Heute weiß die Hirnforschung bereits, dass das genetische Programm NICHT endgültig die Erscheinungsform festlegt und ausbildet.

Jedes Kind, mit seinen persönlichen Anlagen, bildet seine endgültige Erscheinungsform nach seiner Umgebung aus. Es passt sich, als noch hilfebedürftiges Wesen, an seine direkte Umgebung an. Mit dem Ziel: Überleben.

Es ist die Aufgabe einer ganzen Gesellschaft, nicht alleine der einzelnen Eltern, jedem Kind die Möglichkeit zu geben, sich mit seinen eigenen Anlagen optimal zu entwickeln.

Der Antrieb des Gehirns ist WISSEN, VERSTEHEN, sich VERSTÄNDLICH machen und damit ist dies auch der Antrieb der Kinder, die ja zu Erwachsenen werden wollen/sollen.

HirnBiologisch ist nun nachgewiesen, was die UrGesellschaften bereits wussten und mit einer Selbstverständlichkeit taten: psychosoziale Wesen zu sein.

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Margarete Menzel

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Wer schreibt hier?

Mein Name ist Margarete Menzel und ich schreibe hier über: Fortschritte und Rückschritte der Menschen auf dem Weg in die Gleichberechtigung für alle Menschen.

Es sind Berichte, im Kleinen und Großen, über Schritte, vorwärts und rückwärts, der Begegnungen auf Augenhöhe, international, zwischen Menschen und Menschen – und – Menschen und Umwelt.

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