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Verhalten: angeboren? oder erlernt?

Avatar of Margarete M. Menzel Margarete M. Menzel - 04. Mai 2016 - Alle Kategorien, Die Theorie des Lernens X/X

In der Hirnforschung hat man erkannt, dass die Entwicklung des Gehirns dem grundsätzlichen Entwicklungsprinzip aller lebenden Systeme folgt =>

=> auch die HirnEntwicklung geschieht durch die vorhandene genetische Grundlage und gleichzeitig durch Umwelteinflüsse. Das heißt, während der vorgeburtlichen Wachstums- und Zellvermehrungszeit der Hirnzellen entstehen Zellverbindungen, die sowohl genetisch gesteuert wachsen, als auch durch Hormonschwankungen, Stress, Hunger, … geprägt wachsen.

=> auf diese Weise kommt es bei aller menschlichen Gleichheit zu individuell angeborenen Fähigkeiten.

Naturvölker schützen ihre Schwangeren auf ganz besondere Weise. Damit wird versucht, die künftigen Mitglieder der Gemeinschaft vor störenden Einflüssen zu schützen. Der Sinn solch einer Maßnahme ist es, für gesunde Nachkommen zu sorgen, die dann auch Verantwortung in der Gemeinschaft übernehmen können und somit den Fortbestand der Gemeinschaft sichern können.

Angeboren oder gelernt: Die Genetik bildet das Fundament, das sich in Wechselwirkung mit der Umwelt und eigenen Erfahrungen entsprechend entwickeln kann.

Studien an eineiigen Zwillingen zeigen sowohl den Umwelteinfluss auf die menschliche Entwicklung als auch angeborenen VerhaltensCharakteristiken. Was davon genetisch festgelegt ist und erlernt, lässt sich z.Z. noch nicht genau festlegen.

Dagegen weiß man, dass Instinkthandlungen und Reflexe angeboren sind, wie z.B. der Saugreflex des Säuglings, der Lidschlag bei drohender Gefahr, das zur Kommunikation und Bestätigung eingesetzte „künstliche“ Lächeln: Damit ein Säugling versorgt wird, kann er durch Schreie auf ein Unwohlsein, wie Hunger, Angst, Langeweile, Müdigkeit, hinweisen und das „künstliche“ Lächeln ist die Antwort, dass der Erwachsene genau das Richtige getan hat.

Bleibt noch die Frage: Weshalb machen angeborene Unterschiede Sinn?

Wenn alle Menschen gleich wären, wäre damit die menschliche Entwicklung zu Ende, THE END!

Doch es ist evolutionär so eingerichtet, dass jedes Kind mit einer einzigartigen Verschaltung seines Gehirns auf die Welt kommt.

Die bei jedem Menschen angelegte individuelle Verschiedenheit seiner genetischen Anlagen, die bei der vorgeburtlichen Hirnentwicklung die BEDINGUNG für das Wachstum und die Verschaltung der Hirnzellen ist => ist der wichtigste Motor unserer menschlichen Entwicklung, ist die Triebfeder unseres Menschseins.

JEDER Mensch ist anders.

Dieses AndersSein ermöglicht uns, sowohl von einander zu lernen als auch uns, von den Anderen abgegrenzt, zu erkennen.

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Margarete Menzel

info(at)stadtindianer-verlag.de

 

 

Wer schreibt hier?

Mein Name ist Margarete Menzel und ich schreibe hier über: Fortschritte und Rückschritte der Menschen auf dem Weg in die Gleichberechtigung für alle Menschen.

Es sind Berichte, im Kleinen und Großen, über Schritte, vorwärts und rückwärts, der Begegnungen auf Augenhöhe, international, zwischen Menschen und Menschen – und – Menschen und Umwelt.

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